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Productive statt busy. Wie hoch ist Ihr Management-ROI?

12. Juli 2018 | von Matthias Kolbusa | 0 Kommentare

12. July 2018 | by Matthias Kolbusa | 0 comments

„Keine Zeit! Ich hab Wichtigeres am Bein als das! Soll ich das stehen und liegen lassen?“ Klarer Fall von Prioritätenwahnsinn – ob das Wichtige wirklich so wichtig ist, können wir nur erahnen. Immerhin scheint der Kollege bis zum Hals in Arbeit zu stecken und hat vor lauter Tagesgeschäft keine Zeit für Strategie. Lieber designt er noch eine Folie für seinen wöchentlichen Meeting-Slot. Wie so viele Manager ist dieser Kollege heillos aktivitäts- statt ergebnisorientiert.

Um zu erfahren, was Prioritätenwahnsinn mit Angst zu tun hat, lesen Sie meinen Blogbeitrag Angsthasen im Management. Wer sie sind und was sie anrichten

Angesprochen auf seine Ineffizienz folgt die Litanei der unbewussten Inkompetenz:


  • Ich plane alle Sachen sauber durch, tracke und kontrolliere sie und bei Abweichungen werden diese diskutiert.

  • Meetings haben bei mir eine klare Agenda: Was wollen wir besprechen und daran halten wir uns dann auch.

  • Aufgaben delegiere ich soweit wie möglich.


Klingt schlüssig für Sie? Dann sind auch Sie vielleicht infiziert vom Virus des Aktionismus.


Wie Sie dem Virus entgehen, lesen Sie hier:


  • Sachen durchplanen? Pläne sind keine Outputgröße! Sie sind Input als Mittel zum Zweck. Wer Pläne diskutiert, verliert das Ergebnis aus den Augen. Der Fokus des täglichen Tuns muss auf dem Zweck liegen. „Was bringt uns dem Ziel heute maximal näher?“ Und nicht: „Was steht seit acht Wochen im Plan?“

  • Meeting mit klarer Agenda? Auch nur ein Plan, der sagt, was man tun, nicht aber, was man erreichen will und was dafür nötig ist. Das Brennglas muss dem Ergebnis gelten. Nicht „Erörterung von …“, sondern „Fehlende Manpower im Projekt XY. Welche Entscheidung treffen wir?“

  • Aufgaben delegieren? Unsinn, den ein anderer macht, bleibt Unsinn. Wer weiß denn, wie sinnvoll diese Aufgaben sind? Deshalb: Denken vorm Delegieren! Was braucht es tatsächlich, um voranzukommen, statt das Überflüssige an jemand anderen abzuschieben.


Wenn das so trivial ist – warum befolgt es dann keiner? An einem überholten Plan zu feilen, statt ein konkretes Problem zu lösen, sich im Meeting mit Minierfolgen zu brüsten, statt Engpässe anzupacken und Dinge vogelwild zu delegieren, weil man keine Lust hat, sie vorher auf ihren Sinn abzuklopfen? Ganz ehrlich: Das ist kein Management, das den Namen verdient.

Überlegen Sie jeden Morgen: Was müssen wir heute entscheiden und tun, um dem Ziel näherzukommen? Wen und welche Voraussetzungen brauchen wir dafür? Sie werden sehen: Ohne mehr Stress sind locker 20 bis 30 Prozent mehr Leistung drin in Ihrer Organisation. Ihr Management-ROI geht hoch wie eine Rakete, und Ihr Job fängt an, richtig Spaß zu machen!

Mehr über Meetings, Mut, Planungswahn und viele andere Managementphänomene liefert Ihnen mein aktuelles Buch KONSEQUENZ. Management ohne Kompromisse. Führen mit Klarheit und Aufrichtigkeit . Lesen Sie doch mal rein. Oder kontaktieren Sie mich: matthias@kolbusa.com

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