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Management ist wie Fußball. Würdigt die Wasserträger!

27. Juni 2018 | von Matthias Kolbusa | 0 Kommentare

27. June 2018 | by Matthias Kolbusa | 0 comments

Samstag 23. Juni 2018, WM-Vorrunde, Deutschland gegen Schweden. 93. Minute: Toni Kroos tippt an, Reus stoppt und Kroos zirkelt nationale Fußballgeschichte – indem er sie verhindert. Denn noch nie musste eine deutsche WM-Elf nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Entscheidende Akteure wie Toni Kroos gab es zu allen Zeiten und in vielen Ländern. Für uns Deutsche sind es Fritz Walter und Helmut Rahn 1954, Franz Beckenbauer und Gerd Müller 1974, Lothar Matthäus 1990 und Bastian Schweinsteiger mit Mario Götze 2014. Lichtgestalten des deutschen Fußballs.

Wer aber ist Herbert „Hacki“ Wimmer? Fünf Mal Deutscher Meister, je einmal DFB- und UEFA Cup-Sieger, Europameister 1972 und Weltmeister 1974 – eine grandiose Bilanz. In seiner Rolle bei Borussia Mönchengladbach nannte man ihn den „Wasserträger“. Er war der unermüdliche Kämpfer, der Günter Netzer den Rücken freihielt – der Kilometer um Kilometer abriss, der in aufreibenden Zweikämpfen den Ball eroberte und nach vorne passte, um den Laden beim Konter sofort wieder dichtzumachen, wenn das Genie vor ihm geschlampt hatte. Wimmer machte die Arbeit, damit Netzers Stern leuchten konnte.

Auch im Unternehmen müssen Sie die richtige Aufstellung wählen. Wie und mit wem auf welcher Position Ihre Spielstrategie zur Umsetzung gelangt, lesen Sie in meinen SECRETS OF EXECUTION Band 6 Der Mythos Team – und wie man es dennoch schafft.

Ebenso im Management gibt es diese Lichtgestalten, die Visionäre, Strategen und Leitwölfe, aber auch jene, die unermüdlich arbeiten, damit deren Licht erstrahlt. Vieles in Unternehmen würde besser laufen, wenn die Wasserträger so gewürdigt würden, wie sie es verdienen. Dann würden nicht alle das ganz große Rad drehen wollen und leere Reden schwingen, statt anzupacken. Niemand würde mehr zum überflüssigen Strategiemeeting rennen und dafür einen wichtigen Job unerledigt lassen.

Wer im Top-Management die zuverlässigen Kollegen, ohne die er selbst nichts wäre, nur als brave Arbeitsbienen betrachtet und sich von Faulpelzen mit hochtrabendem Geschwätz einwickeln lässt, hat Führung nicht verstanden. Statt immer nur die managen zu lassen, die gut reden, sollte man besser die reden lassen, die gut managen. Denn wer den Wimmer nicht ehrt, ist als Netzer nichts wert.

Warum Freundschaft im Business oft unklug und Kameradschaft deshalb der bessere Teammodus ist, lesen Sie (neben vielem anderen) in meinem Buch KONSEQUENZ. Management ohne Kompromisse. Führen mit Klarheit und Aufrichtigkeit. Ich bin gespannt auf Ihre Meinung dazu.

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