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Komm auf den Punkt! Wie Manager heißen Brei verhindern

05. Juli 2018 | von Matthias Kolbusa | 0 Kommentare

05. July 2018 | by Matthias Kolbusa | 0 comments

Von hinten durch die Brust ins Auge: Bevor der Finanzchef das Problem zur Entscheidung vorlegt, schildert er ausufernd, wie es dazu kam. Dumm nur, dass das erstens nicht mehr wichtig ist und zweitens keinen interessiert. Der CEO ächzt. Er kennt seine Pappenheimer. Der Serviceleiter tickt ähnlich: Ellenlang schildert er die Probleme seiner Abteilung. Was er braucht, um sie zu lösen? Diese Antwort kann dauern.

Der neue Trainee ist ein anderer schwerer Fall: ein Querdenker mit vielen frischen Ideen. Leider mit dem Selbstvertrauen eines Opossums. Schaut man ihn scharf an, fällt er in Schockstarre und sondert nur noch Allgemeinplätze ab, die keinem wehtun, aber auch nichts bewegen. Und der Personalchef? Der packt die faulen Eier so in Watte, als sei das Unternehmen eine Sozialstation.

Zugegeben: ein konstruiertes Horrorszenario. Ein bisschen aber davon steckt in jedem Unternehmen und seinen Menschen. Bevor man etwas tut, muss man entscheiden. Bevor man etwas entscheidet, muss man es besprechen. Bespricht man zu lang, handelt man zu spät. Bleibt man zu allgemein, agiert man oberflächlich. Will man keinem wehtun, zementiert man durch Schwäche den Durchschnitt.

Aber auch in diesem Blogbeitrag gilt: Komm auf den Punkt! Was folgt aus dem Geschilderten? Welche Abhilfe ist möglich?

Wer redet wie ein Wasserfall ohne zum Punkt zu kommen, braucht einen kräftigen Schubs: „Wo liegt der Kern Ihrer Ausführungen? Welche Herausforderung stellt sich, und was ist konkret zu tun, um das Projekt abzuschließen?“

Wer sich nicht traut, weil er die Wahrheit nur diffus erkennen kann, benötigt Führung: „Wenn Sie das Problem noch nicht fixieren können: Zählen Sie einfach mal die Phänomene auf. Wie zeigen sich die Schwierigkeiten? Dann verdichten wir das gemeinsam.“

Wenn es an Mut mangelt, anderen offen die Meinung zu sagen, ist das nicht automatisch ein persönliches Problem. Der Pferdefuß kann auch die Kultur des Unternehmens sein. Will man die verbessern, reicht es nicht, dass jeder den Mund aufmacht. Man muss die Sichtweisen der anderen verstehen wollen – ob man zustimmt oder nicht und ganz egal, wie anstrengend das ist.

Sie wollen ausführlich wissen, wie Sie den heißen Brei stoppen und eine neue Kultur etablieren? Laden Sie sich die kostenlosen SECRETS OF EXECUTION 10 Stoppt das Gequatsche! Ein Weg „Change“ konsequent zu gestalten herunter und erfahren Sie, wie Sie ein konsequentes Wertesystem in sieben Schritten etablieren.

Das alles ist leichter gefordert als getan. Aber je steiniger dieser Weg ist, desto weniger gehen ihn ganz und desto größer ist der Wettbewerbsvorteil, wenn man ihn schafft. Sichern Sie Sie sich Ihren Vorsprung – und viel Erfolg dabei!

Mehr zum Thema „Sprache im Management“ und zu viele weitere spannende Managementimpulse finden Sie in meinem Buch KONSEQUENZ. Management ohne Kompromisse. Führen mit Klarheit und Aufrichtigkeit. Ich freue mich auf Ihr Feedback.

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