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Keine Zeit? Bitte hören Sie damit auf!

03. November 2016 | von Matthias Kolbusa | 0 Kommentare

03. November 2016 | by Matthias Kolbusa | 0 comments

Ich kann es nicht mehr hören!
„Ich bin völlig überplant! Ich weiß gar nicht, wann ich das noch schaffen soll.“
„Mein Kalender quillt über, es gibt keine einzige Lücke mehr.“
„Ich hechte nur noch von Meeting zu Meeting und komme gar nicht mehr zum Arbeiten.“

Als würde irgendeine höhere Macht uns „überplanen“ oder ein Mysterium, eine unkontrollierte Energie wie von Geisterhand unsere Kalender füllen. Als würden wir von Meeting zu Meeting hetzen wie von einem Rudel Wölfe gejagt, ohne den rettenden Baum zu erreichen, an dem wir uns völlig abgehetzt hochhangeln könnten.

Schluss mit dieser selbst verschuldeten Ohnmacht!

Ich kann es wirklich nicht mehr hören. Nehmen wir doch bitte zur Kenntnis: Wir alle verfügen über dasselbe Maß an Zeit – 24 Stunden, jeden Tag. Und niemand außer uns selbst ist dafür verantwortlich, wofür wir diese Zeit verwenden. Es ist schlicht eine Form der Unmündigkeit, in die wir uns begeben, wenn wir unsere Ohnmacht mit Sätzen wie den oben aufgeführten zum Ausdruck bringen.

Es gibt kein Zeitproblem, es gibt nur Prioritäten!

Das ist eine Wahrheit, der sich viele verweigern: nicht nur in der gelebten Realität, sondern auch bereits bei theoretischen Diskussionen rund um dieses so kritische Thema. Da wird damit argumentiert, dass man ständig Meetinganfragen von Kollegen erhält, dass man immer mehr Dinge auf den Tisch bekommt, als man bewältigen kann.

Ich bitte Sie! Dann nehmen Sie das doch bitte selber in die Hand: Klären Sie mit Ihren Kollegen, welche Meetings zu welchem Zweck wirklich nötig sind, diskutieren Sie mit Ihrem Chef Ihre und seine Erwartungen klar aus und regeln Sie die Dinge so, dass sie aus Ihrer Sicht vernünftig machbar sind – und fertig! Und wenn das nicht geht: Wir leben in einem freien Land! Denken Sie daran und suchen Sie sich einen anderen Job. Aber hören wir doch bitte damit auf, ständig herumzujammern, wir hätten keine Zeit. Was aber, wenn Sie mit einem anderen Job nicht dasselbe verdienen? Dann schrauben Sie eben für eine gewisse Zeit Ihren (vermeintlichen) Lebensstandard – was auch immer das sein mag, denn wirklicher Luxus im Leben ist das Maß, in dem wir selber über unsere Zeit bestimmen – ein wenig herunter. Es liegt einzig und allein in Ihrer Macht und Verantwortung, ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht.

Daher ist es nicht nur eine Feststellung, die mit Sätzen wie „Ich habe keine Zeit“ zum Ausdruck gebracht wird, es ist eine Lebenshaltung. Versuchen Sie, sämtliche Aussagen in dieser Hinsicht zu unterlassen. Wenn mich meine Kinder fragen, ob ich etwas mit ihnen unternehme, und ich sage: „Ich kann nicht, ich habe keine Zeit!“, dann ist das Ausdruck einer selbst verschuldeten Unmündigkeit. Eine mündige, eine reife Aussage ist: „Sorry, meine Lieben! Mir ist es wichtig, dieses Konzept fertigzustellen. Wir können aber gerne morgen was zusammen machen.“ Aber sagen Sie bitte nicht: „Ich habe keine Zeit“!

Kolbusa Konsequenz AD

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