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Emotionen – echte Leistungsmotoren

23. November 2016 | von Matthias Kolbusa | 0 Kommentare

23. November 2016 | by Matthias Kolbusa | 0 comments

An anderer Stelle habe ich über den „emotionalen Trigger-Bereich“ geschrieben. Um Höchstleistungen im Management und bei den Teams zu erreichen, ist es wichtig, dass wir ein möglichst angstfreies und durch sogenannte Booster-Emotionen geprägtes Umfeld schaffen. Denn nur Emotionen sorgen für einen echten Leistungswillen.
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An dieser Stelle seien drei sehr einfache, aber wirkungsvolle Mechanismen skizziert, mit denen eine Emotionalisierung gezielt und einfach erreicht werden kann. Jeder dieser Mechanismen setzt an einer von zwölf Primäremotionen bei uns Menschen an:

Feindbild: Es ist eng verbunden mit der Primäremotion Neid und sorgt für eine entsprechende Emotionalisierung vor dem Hintergrund eines Wettbewerbsgedankens. Jede wettbewerbsbasierte Strategie ist rein neidbasiert. Bei Airbus heißt es in jedem Meeting: „Beat Boeing“, bei Asics: „Outrun Nike“. Welches Feindbild können Sie Ihrem Team, Ihrer Organisation anbieten?
Charisma: Selbst wenn die Strategie nicht sehr klar und vielleicht auch nicht die beste ist, findet man Organisationen, die sehr erfolgreich sind. Das Geheimnis: Vertrauen! Nahezu blinde Gefolgschaft ist es manchmal, die ganze Organisationen dazu bringt, einer Leitfigur zu folgen.
Coole Story: Wenn das Businessmodell wie bei Uber oder Tesla (die zugleich auch am Neid ansetzen und in der klassischen Automobilindustrie ein Feindbild kreieren) einfach „cool“ ist, fühlt sich die Mannschaft emotional angesprochen und empfindet Leidenschaft. In gewissem Ausmaß ist dies beispielsweise auch bei Unternehmen wie BMW der Fall, wo sich die Belegschaft stark mit der emotional geprägten Marke identifiziert.

Wer diese drei einfachen Mechanismen nicht nutzen kann, muss ein bisschen mehr unternehmen, um die gewünschte Emotionalisierung zu erreichen. So berichtete mir kürzlich ein Versicherungsvorstand, diese drei Mechanismen abwägend: „Wissen Sie, Herr Kolbusa, wir in der Versicherungsbranche treffen uns einmal im Jahr und erzählen uns gegenseitig, wie schwierig das Marktumfeld gerade ist, aber im Grunde hackt ja eine Krähe der anderen kein Auge aus. Das mit dem Feindbild können Sie also vergessen. Und das mit der coolen Story? Versicherungspolicen? Klärt sich, glaube ich, von selbst. Und Charisma?“

Bei diesen Worten schüttelte er nur den Kopf. Wer sich in einer solchen oder einer vergleichbaren Situation befindet, muss sich ein wenig mehr Mühe geben. Wie dies genau geht, erfahren Sie unter anderem in meinem Buch „Umsetzungsmanagement“ 

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