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Ausgebrannt? Selbst schuld! Wie Manager das Burn-out verhindern

19. Juli 2018 | von Matthias Kolbusa | 0 Kommentare

19. July 2018 | by Matthias Kolbusa | 0 comments

Großes Projekt-Finish. Die Top-50 des Unternehmens lauscht dem Intro ihres CEOs. Logisch, dass er die Reorg selbst gesteuert hat – neben dem Vertrieb im Übrigen, den er ohnehin nicht loslassen kann. Dynamisch legt er los und will gerade zum Eingemachten kommen, als er zu wanken beginnt. Er verhaspelt sich, schwitzt, stammelt eine Entschuldigung und stürzt hinaus auf den Flur. Dort klappt er zusammen.

Einen Arzt? Quatsch, gleich ist er wieder auf dem Damm! In Wahrheit aber geht es ihm dreckig. Nur zugeben will er es nicht. Im Vertrieb brennt die Luft: Die Umsatzziele drücken, die Kunden mosern, weil nichts klappt. Und dann das Projekt: Der Betriebsrat meutert wegen der Umbesetzungen, und alle quatschten ihn mit Schnapsideen und Intrigen zu, um befördert zu werden. Seit Monaten hat er nachts kein Auge mehr zugetan.

Der Ärmste, denken Sie? Ihr Mitleid ist fehl am Platz. Die nackte Wahrheit ist: Stress zeugt von Inkompetenz – der Unfähigkeit, sich eine kluge Struktur zu geben, diese diszipliniert einzuhalten und alles abzuschmettern, was mit den akuten Prioritäten nichts zu tun. Jemand will Sie volltexten, während Sie über einem Konzept brüten? Hinauskomplimentieren! Beim ersten Versuch nett, beim zweiten bestimmt, beim dritten hochkant.

Die Formel für ein stressfreies Managerleben lautet:



Eine kluge Struktur fängt im Kleinen an: Was sind meine Arbeitsgewohnheiten? Ist es meins, um sechs eine Laufrunde zu drehen und um acht im Büro alles Entscheidende wegzuarbeiten, bevor um neun das Chaos losbricht? Oder bin ich vor elf für keinen zu sprechen, um strategisch zu arbeiten? Wenn schon ein Meeting, dann im Stehen und nur daran orientiert, was zu entscheiden ist, welche Bedingungen daran geknüpft sind und wie eine produktive Lösung gefunden wird. Jedes Kaffeekränzchen am Morgen rächt sich am Abend. Und um 18 Uhr? Ab zur Familie oder zum Golfen. Wie gut Sie managen, beweist nicht Ihr Salär, sondern die freie Zeit, die Ihnen bleibt.

Warum Disziplin so wichtig ist und wie sie richtig Spaß machen kann? Lesen Sie meinen zweiteiligen Blogbeitrag Spaßfaktor Disziplin: In vier Schritten zum persönlichen Durchbruch: Teil eins | Teil zwei. Oder bestellen Sie mein aktuelles Buch KONSEQUENZ. Management ohne Kompromisse. Führen mit Klarheit und Aufrichtigkeit. In ihm finden Sie alles, was Sie für ein konsequentes und damit stressfreies Managerleben brauchen. Ich bin gespannt, was Sie sagen.

Zugegeben: Das sind nur zwei mögliche Muster. Finden Sie Ihres und lassen Sie sich darin nicht beirren. Sie sind der Herr Ihrer Zeit, nicht umgekehrt. Schalten Sie Ihre Ohren ruhig mal auf Durchzug. Das lüftet den Kopf und pustet den Stress aus den Knochen.

Was tun Sie, um sich Struktur und dem Stress keine Chance zu geben? Lassen Sie es mich wissen. Und wenn Sie Denkanstöße in einem Sparring suchen? Sie erreichen mich hier: matthias@kolbusa.com

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