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Als Manager-Jedi gegen die dunkle Seite der Macht

13. Oktober 2018 | von Matthias Kolbusa | 0 Kommentare

13. October 2018 | by Matthias Kolbusa | 0 comments

„Ich habe keine Angst.“ „Du wirst Angst haben. Du wirst Angst haben!“ Eingefleischte Star Wars Fans kennen diesen Dialog zwischen Luke Skywalker und Yoda. Natürlich kommt es, wie prophezeit: Doch am Ende besiegt Luke den Zweifel und rettet die Galaxis. Angst ist nicht die einzige Killeremotion, die angehende und gestandene Manager-Jedis auf die dunkle Seite der Macht zieht. Zorn, Verzweiflung, Schuld und Scham sind weitere und noch längst nicht alle. Fragen wir uns also: Was macht einen Manager-Jedi aus?

Ein Manager-Jedi steht mit aller Macht für sein Unternehmensziel ein – über alle niederen Beweggründe hinweg, die in jedem von uns gären. Er weiß, dass er die dunklen Emotionen nicht verhindern kann, sondern managen muss. Selbstverständlich will jeder ehrenhafte Manager seine Organisation voranbringen. Aber wenn das Lichtschwert zum Kampf aufflammt, sind schnell alle Vorsätze vergessen und wir reagieren aus den negativen Gefühlen heraus, die uns vom Pfad des Jedi abbringen.

Wer den dunklen Mächten widerstehen will, muss seine negativen Emotionen in positive Impulse verwandeln. Wenn der Kollege nervt, weil er seine Aufgabe nicht fertigbekommt, macht mein Zorn sein Ergebnis nicht besser. Verzweifle ich, weil ich deshalb morgen beim Aufsichtsrat ohne handfeste Zahlen dastehe, hilft das weder dem Team, noch dem Unternehmen. Ob wir zum Jedi werden oder als Hasenfuß, Wutknolle oder Neidhammel enden, bestimmen wir selbst, indem wir die Killeremotionen konsequent und konstruktiv in Richtung Ergebnisorientierung drehen.


Mehr zum Thema Emotionen im Management lesen Sie in Ausgabe 11 meiner
Secrets of Ecexution©: Emotionen im Management. Die verkannte Macht im Hintergrund.
 



Die Navy Seals der amerikanischen Streitkräfte machen das so, dass sie negative Emotionen mit positiven Gegenemotionen assoziieren. Das mag zu Anfang widernatürlich anmuten, ist mit etwas Übung aber zu schaffen. Die Yoda-Klasse als Manager-Jedi erreichen wir erst, wenn wir unsere Wut bei einer platzenden Projektdeadline überwinden und fragen: Woran scheitert es aktuell, was können wir daraus lernen und wie können wir das Gelernte in Erfolg ummünzen?

  • Warum also drehen wir nicht einfach Verzweiflung in Kampfeswille? Sie ist eine so starke Emotion, nur rückwärts und aufs Scheitern fokussiert. Wenn wir
    sie nach vorne richten, wird sie zu einem enormen Aufbäumen gegen die Niederlage.


  • Aus Angst machen wir Mut: Wir kneifen nicht, sondern bieten der Gefahr siegreich die Stirn.

  • Schuld will uns in die Rechtfertigung treiben? Machen wir die Neugier daraus, wie wir es besser hinbekommen.

  • Aus Scham über das Fehlende machen wir Stolz über das Erreichte und nutzen diesen als Booster für das Anstehende.

  • Statt aus Zorn Schuldige zu lynchen, finden wir heraus, wie wir gemeinsam mehr erreichen.

Machen Sie eine Methode daraus: Welches dunkle Gefühl bedrängt sie gerade, und was ist ihr positives Gegenüber? Und dann überlegen Sie, wie sich die aktuelle Herausforderung mit der Gegenemotion zum Erfolg steuern lässt.

Natürlich ist der Weg des Jedi mit Rückschlägen und Wachstumsschmerzen gepflastert. Aber nur so können wir zu Top-Managern werden. Sie sind noch nicht überzeugt? Dann denken Sie an Yodas Worte: „Am Ende sind Feiglinge die, die der dunklen Seite folgen.“


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